normale sprache i
wein du nur
und bier
ach ein
kategorienfehler
Mittwoch, 17. Juli 2013
Dienstag, 16. Juli 2013
Einunddreißig
abitur
statt empfindungen
sehe ich nur noch
digitalloses empfinden
in analogen grammatiken
gescheiterte statt gescheit
verdichteter gedichte
mit sechsundzwanzig
dieser schwarz-weißen
tänzer.
statt empfindungen
sehe ich nur noch
digitalloses empfinden
in analogen grammatiken
gescheiterte statt gescheit
verdichteter gedichte
mit sechsundzwanzig
dieser schwarz-weißen
tänzer.
Montag, 15. Juli 2013
Dreißig
was oben wird unten
runden
bekunden
verschwundenes
glück
fragen
verzagen
es gibt kein
zurück
kein jahr mehr
auf tag und
nichts neues
im alten
ein biest nur
wie damals -
auf einmal
reimt sich
nichts.
runden
bekunden
verschwundenes
glück
fragen
verzagen
es gibt kein
zurück
kein jahr mehr
auf tag und
nichts neues
im alten
ein biest nur
wie damals -
auf einmal
reimt sich
nichts.
Sonntag, 27. Januar 2013
Neunundzwanzig
elisa spielt schon wieder
mit ihren wahrscheinlichkeiten
wie sehr wünschte ich mir
sie läge ihre würfel zur seite
und falsch
denn dann könnte sie
vielleicht schon morgen
meine sorgen
verjagen
mit ihren wahrscheinlichkeiten
wie sehr wünschte ich mir
sie läge ihre würfel zur seite
und falsch
denn dann könnte sie
vielleicht schon morgen
meine sorgen
verjagen
Dienstag, 15. November 2011
Achtundzwanzig
scheitern in der lyrik/4
"arima"
nach wochenlangem mühen
gehts nimmer mehr zur rück
arima ist fort ich habe sie
in allianz mit gegenbauer
getötet.
"arima"
nach wochenlangem mühen
gehts nimmer mehr zur rück
arima ist fort ich habe sie
in allianz mit gegenbauer
getötet.
Montag, 7. November 2011
Siebenundzwanzig
scheitern in der lyrik/3
"odeonsplatz en gång till"
das tagebuch liest sich
gedächtnislos wie eine
exponentialverteilung
und schon weht sich mit
brennender sorge der wind
ins abseits - oh arima!
doch schlummert noch immer
in der gleichortigkeit
der klang vergangener träume
es ist ja nur der wind der
ins land zieht und mit ihm
der winter an den bahnsteigen
"odeonsplatz en gång till"
das tagebuch liest sich
gedächtnislos wie eine
exponentialverteilung
und schon weht sich mit
brennender sorge der wind
ins abseits - oh arima!
doch schlummert noch immer
in der gleichortigkeit
der klang vergangener träume
es ist ja nur der wind der
ins land zieht und mit ihm
der winter an den bahnsteigen
Dienstag, 26. Juli 2011
Sechsundzwanzig
scheitern in der lyrik/2
der neid frisst tief
der blick wird kalt
die stund wird lang
schon merkst du bald:
so schön er ist
so leer die zeit
und alt du bist
schreit himmelweit
wart nur noch ab
lacht sich die zeit -
rasend vorbei und
in die falle
hastet sich am ende
die maus ins
aus
der neid frisst tief
der blick wird kalt
die stund wird lang
schon merkst du bald:
so schön er ist
so leer die zeit
und alt du bist
schreit himmelweit
wart nur noch ab
lacht sich die zeit -
rasend vorbei und
in die falle
hastet sich am ende
die maus ins
aus
Donnerstag, 30. Juni 2011
Fünfundzwanzig
scheitern in der lyrik/1
"was wissen schafft"
einst klettert ihr strebsam
die berge hinauf
und nehmt euch im selbst nichts
und alles in kauf -
einst werdet ihr merken
die mühsal bricht hohn
denn nichts ist von dauer
dem streben fehlt lohn -
einst blicket ihr tapfer
so fern wird der blick
doch schaut ihr auch abwärts
in den nebel zurück -
der grausam euch treibet
die berge hinauf
ist nichts als die aussicht
auf aussicht darauf
was vergesslich entsetzen
so klarklar erzwingt:
kein wissen schafft tiefe
kein sinn sich verdingt
"was wissen schafft"
einst klettert ihr strebsam
die berge hinauf
und nehmt euch im selbst nichts
und alles in kauf -
einst werdet ihr merken
die mühsal bricht hohn
denn nichts ist von dauer
dem streben fehlt lohn -
einst blicket ihr tapfer
so fern wird der blick
doch schaut ihr auch abwärts
in den nebel zurück -
der grausam euch treibet
die berge hinauf
ist nichts als die aussicht
auf aussicht darauf
was vergesslich entsetzen
so klarklar erzwingt:
kein wissen schafft tiefe
kein sinn sich verdingt
Freitag, 20. Mai 2011
Vierundzwanzig
erinnerung
die zeit vergeht sich
an dem roten griff
den ich heute schon
an einer neuen roten
notfallsäule
seh mich um verblasst das
blau und mit ihm die erinnerung
entstand mir nur selbst
im gedanken war es doch nichts
als die notbremse
an der ubahn
die zeit vergeht sich
an dem roten griff
den ich heute schon
an einer neuen roten
notfallsäule
seh mich um verblasst das
blau und mit ihm die erinnerung
entstand mir nur selbst
im gedanken war es doch nichts
als die notbremse
an der ubahn
Dienstag, 5. April 2011
Dreiundzwanzig
im wundersamen mai
manchmal da klopft es in finstrer nacht
wenn hoffnung schläft und dunkelheit wacht
schreck ich dann auf und kummer tanzt hohl
merk ich ich kenn dich, vertraut bist du wohl
du altes biest!
manchmal da flieh ich der hellsten stund
wenn nichts mehr mich hält pocht wütend die wund
da seh ich dich wieder, der grund blickt verzückt
auf mich und er spiegelt die leere zurück
du altes biest!
manchmal da schlag ich dich bitterlich nieder
schon hälst du die hand fest und packest mich wieder
an der schulter zurück in die kälte mich ziehst
wo grübelns verderben kein lichtlein mehr sieht
du altes biest!
manchmal da fällst du zu boden, wirkst fern
nichts bleibt dann wie grundlos so hoffte ich gern
doch wo kein gott auch kein fallen mehr drin
stehst lachend du auf - ja wo keimt dann beginn?
du altes biest!
manchmal da bleibt nichts als nichts in der leere
und weltens verdruss wiegt wie selten und schwere
doch merk dir du biest du!
wenn hoffnung auch nichts sieht als liebende hände
welch chance hat das biest dann - es droht ihm das ende.
manchmal da klopft es in finstrer nacht
wenn hoffnung schläft und dunkelheit wacht
schreck ich dann auf und kummer tanzt hohl
merk ich ich kenn dich, vertraut bist du wohl
du altes biest!
manchmal da flieh ich der hellsten stund
wenn nichts mehr mich hält pocht wütend die wund
da seh ich dich wieder, der grund blickt verzückt
auf mich und er spiegelt die leere zurück
du altes biest!
manchmal da schlag ich dich bitterlich nieder
schon hälst du die hand fest und packest mich wieder
an der schulter zurück in die kälte mich ziehst
wo grübelns verderben kein lichtlein mehr sieht
du altes biest!
manchmal da fällst du zu boden, wirkst fern
nichts bleibt dann wie grundlos so hoffte ich gern
doch wo kein gott auch kein fallen mehr drin
stehst lachend du auf - ja wo keimt dann beginn?
du altes biest!
manchmal da bleibt nichts als nichts in der leere
und weltens verdruss wiegt wie selten und schwere
doch merk dir du biest du!
wenn hoffnung auch nichts sieht als liebende hände
welch chance hat das biest dann - es droht ihm das ende.
Dienstag, 11. Januar 2011
Zweiundzwanzig
frag nicht der grund ist fern
du bleibst in der seele der wichtigste stern
der mich aus tiefster nacht erweckt
und bittre tränen rasch verdeckt
ein stern der liebe mit sich bringt
und alle traurigkeit bezwingt
ein licht das hoffnung in sich trägt
sich freudig himmelwärts bewegt
du bleibst in der seele der wichtigste stern
der mich aus tiefster nacht erweckt
und bittre tränen rasch verdeckt
ein stern der liebe mit sich bringt
und alle traurigkeit bezwingt
ein licht das hoffnung in sich trägt
sich freudig himmelwärts bewegt
Sonntag, 9. Januar 2011
Einundzwanzig
odeonsplatz
eins im leben einmal nur
zeichnet einer tiefe spur -
hörst dich zögernd selbst verdichten
kreist erstarrt nur um geschichten
die nie warn und niemals sind
tief vergraben bleibst du kind
dreh dich um! denkt hohler wahn
an der notbrems drängt die bahn
fährt sie weg einsam der blick
es pocht ein brennend herz zurück
bald vergehts! du narr! du narr!
vergiss was einst und niemals war
bleibt zurück ein leerer platz
gott verrückt niemals den schatz
weilst noch länger in dem schacht
verlierst du alles letztlich acht
und hab und gut und herz und seele
siehst du nicht wie es dich quäle
schon vergings! du narr! du narr!
vergaßt was einst und niemals war
zeit eilt fort und auch das ende
irgendwie fand sich die wende:
seh mich selbst noch täglich stehn
doch die welt ward seltsam schön
denn wie fern wirkt winters zeit
frühling griff sich selten weit
stadt verwechselt hell das licht
augsburg lächelt münchen nicht
geh nun wieder zur u3
wirkt auf einmal alles frei
da herz so froh und fromm und schön
(soll ihn halt nie wieder sehn)
eins im leben einmal nur
zeichnet einer tiefe spur -
hörst dich zögernd selbst verdichten
kreist erstarrt nur um geschichten
die nie warn und niemals sind
tief vergraben bleibst du kind
dreh dich um! denkt hohler wahn
an der notbrems drängt die bahn
fährt sie weg einsam der blick
es pocht ein brennend herz zurück
bald vergehts! du narr! du narr!
vergiss was einst und niemals war
bleibt zurück ein leerer platz
gott verrückt niemals den schatz
weilst noch länger in dem schacht
verlierst du alles letztlich acht
und hab und gut und herz und seele
siehst du nicht wie es dich quäle
schon vergings! du narr! du narr!
vergaßt was einst und niemals war
zeit eilt fort und auch das ende
irgendwie fand sich die wende:
seh mich selbst noch täglich stehn
doch die welt ward seltsam schön
denn wie fern wirkt winters zeit
frühling griff sich selten weit
stadt verwechselt hell das licht
augsburg lächelt münchen nicht
geh nun wieder zur u3
wirkt auf einmal alles frei
da herz so froh und fromm und schön
(soll ihn halt nie wieder sehn)
Sonntag, 12. Dezember 2010
Zwanzig
romantik
gelacht haben wir
über die
einheit des wesens
erfüllung im diesseits
ewige sehnsucht
mein schatz
ha! ha!
gelacht haben wir
über die
einheit des wesens
erfüllung im diesseits
ewige sehnsucht
mein schatz
ha! ha!
Freitag, 3. Dezember 2010
Neunzehn
warten im hass
zum glück warten wir noch auf anschlussreisende
und spielende kinder auf den gleisen
die wie kühe grasend die spur blockieren
denn selbst wenn nicht verspätung aus vorheriger zugfahrt
und kupplungsprobleme am triebfahrzeug
einem umgestürzten baume gleichsam
und letztlich auch das problem am stellwerk
dank mehrfach gezogener notbremse
umfangreiche gleisbauarbeiten zur folge hätten
dann würden wir wegen überraschend hoher streckenauslastung
und überholender schnellzüge, vorausfahrender s-bahnen
und kurzsichtiger polizeieinsätze am bahnsteig
und widrigen witterungsbedingungen bei hitze und schnee
und gestörten weichenanlagen zum trotze
auf ein im bahnhof belegtes gleis treffen
zum glück warten wir noch auf anschlussreisende
und spielende kinder auf den gleisen
die wie kühe grasend die spur blockieren
denn selbst wenn nicht verspätung aus vorheriger zugfahrt
und kupplungsprobleme am triebfahrzeug
einem umgestürzten baume gleichsam
und letztlich auch das problem am stellwerk
dank mehrfach gezogener notbremse
umfangreiche gleisbauarbeiten zur folge hätten
dann würden wir wegen überraschend hoher streckenauslastung
und überholender schnellzüge, vorausfahrender s-bahnen
und kurzsichtiger polizeieinsätze am bahnsteig
und widrigen witterungsbedingungen bei hitze und schnee
und gestörten weichenanlagen zum trotze
auf ein im bahnhof belegtes gleis treffen
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Achtzehn
fragmente
blau wurd schwarz
aus tag wurd nacht
und die wurd
auch noch spät
also wacht ich wieder
in finstrer nacht
ich schlaft und bangt
ich grübelt und grollt
und vergesst schließlich
alles ein wenig
am ende sogar
die konjugation
blau wurd schwarz
aus tag wurd nacht
und die wurd
auch noch spät
also wacht ich wieder
in finstrer nacht
ich schlaft und bangt
ich grübelt und grollt
und vergesst schließlich
alles ein wenig
am ende sogar
die konjugation
Montag, 29. November 2010
Siebzehn
frühlingsgedichte IV
seit wochen schon regnet es
in meinen kopf
spann doch den schirm auf
hör ich mich fern rufen
ha!
wie gerne würde ich
mir ins trocken folgen
wäre der schirm nicht schon
im letzten sturm zerbrochen
seit wochen schon regnet es
in meinen kopf
spann doch den schirm auf
hör ich mich fern rufen
ha!
wie gerne würde ich
mir ins trocken folgen
wäre der schirm nicht schon
im letzten sturm zerbrochen
Mittwoch, 17. November 2010
Sechzehn
abschied von münchen I
münchen drehte sich im kreise
fand den weg nicht zweifelt leise
münchen nahm so viel in kauf
ab nach ab gings ab nie auf
münchen floh sich selbst entzwei
fand in augsburg allerlei
glück und ruh und lieb und leben
konnt es etwas schönres geben
münchen denkt auf einmal schlicht
sieht es denn den schnellzug nicht
der nach münchen fährt all stund
ach wie schwer schließt sich die wund
die verheilt durch eines nur
tausend dichter auf der spur
schrieben auf empfindungs diebe
liebe löscht allein - die liebe
münchen drehte sich im kreise
fand den weg nicht zweifelt leise
münchen nahm so viel in kauf
ab nach ab gings ab nie auf
münchen floh sich selbst entzwei
fand in augsburg allerlei
glück und ruh und lieb und leben
konnt es etwas schönres geben
münchen denkt auf einmal schlicht
sieht es denn den schnellzug nicht
der nach münchen fährt all stund
ach wie schwer schließt sich die wund
die verheilt durch eines nur
tausend dichter auf der spur
schrieben auf empfindungs diebe
liebe löscht allein - die liebe
Mittwoch, 15. September 2010
Fünfzehn
frühlingsgedichte III
es wird schlimmer mit den versen
verwelkt schon verrücken
gedanken die nacht
pflanzt ein das verzücken
entzweit sich, erwacht
gedankenlos im schranke
ein fliehender gedanke:
ge inte upp!
es wird schlimmer mit den versen
verwelkt schon verrücken
gedanken die nacht
pflanzt ein das verzücken
entzweit sich, erwacht
gedankenlos im schranke
ein fliehender gedanke:
ge inte upp!
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